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Qualitätssicherung

 

Qualität in der Sozialpädiatrie

Die DGSPJ unterstützt bereits seit über 15 Jahren intensiv Projekte, die zur Qualitätssicherung in der Sozialpädiatrie beitragen. Einerseits werden medizinische Leitlinien bei der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) entweder als federführende Fachgesellschaft oder in Kooperation bei Anmeldung durch andere Fachgesellschaften erarbeitet.

Ferner hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialpädiatrischer Zentren (BAG SPZ) seit 1996 konsequent und fortlaufend Maßnahmen der Qualitätssicherung aufgebaut und weiter entwickelt. Dabei standen zunächst eigene Belange der Strukturqualität des SPZ im Mittelpunkt. Bereits mit der Festlegung der Behandlung im SPZ, aufgeteilt in Diagnostik und Therapie, wurde der enge Rahmen der Institutionsgrenze mit der Beschreibung multipler Schnittstellen im Zusammenhang mit der sozialpädiatrischen Komplexbehandlung jedoch wieder verlassen. Diese basiert auf der ebenfalls definierten „Mehrdimensionalen Bereichsdiagnostik in der Sozialpädiatrie (MBS)“, die in ausführlicher Form durch das interdisziplinäre Team des SPZ abgedeckt wird, grundsätzlich aber vom Ansatz her eine originäre Tätigkeit der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte beschreibt. Als erstes schriftlich niedergelegtes Ergebnis wurde am 08.03.2002 das „Altöttinger Papier“ in der BAG-Vollversammlung ohne Gegenstimme angenommen und von der Fachgesellschaft publiziert (Kinderärztliche Praxis 11/2002). Zusammen mit dem „Diagnosen-Thesaurus nach ICD-10 zur Verschlüsselung in SPZ“ wurde nachfolgend daraus der Band 1 einer projektierten Reihe „Qualität in der Sozialpädiatrie“.

Als Folgeprojekt wurde der Zentrale Qualitätsarbeitskreis (ZQAK) unter Federführung und Koordination von Herrn Dr. Fricke (Werner-Otto-Institut, Hamburg; Leitung des ZQAK bis Ende 2010) etabliert.